Prüfung elektrischer Anlagen und Betriebsmittel nach
DGUV-Vorschrift 3 & 4



Für Unternehmen, die Mitarbeiter beschäftigen sind diese Prüfungen Pflicht!

Der Unternehmer hat dafür Sorge zu tragen, dass elektrische Geräte, Anlagen und Betriebsmittel vor der ersten Inbetriebnahme, nach Änderungen oder Instandsetzungen und in bestimmten Zeitabständen durch, oder unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft geprüft werden.

Die Fristen für Wiederholungsprüfungen sind so zu bemessen, dass Mängel mit denen gerechnet werden muss, rechtzeitig festgestellt werden.

Seit dem 01. Juni 2007 werden die gewerblichen Berufsgenossenschaften, die Unfallkassen und die Gemeindeunfallversicherungsverbände von dem gemeinsamen Spitzenverband


Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e. V. (DGUV)

vertreten.


Damit einhergehend wurde das Vorschriften- und Regelwerk der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) neu geordnet und umbenannt. Notwendig wurde dies, um Überschneidungen, die sich aus der Fusion der beiden Spitzenverbände von Berufsgenossenschaft und öffentlichen Unfallversicherungsträgern ergeben hatten, zu bereinigen und zu vereinheitlichen.

Seit dem 01. Mai 2014 gibt es daher einige grundlegende Veränderungen bei Bezeichnungen, Nummerierungen und der inhaltlichen Zuordnung. Folgende Abkürzungen entfallen:

  • BGV/ GUV-V
  • BGI/GUV- I
  • GUV- SI

Durchgängig in vier Kategorien eingeteilt (DGUV- Vorschriften, -Regeln,- Informationen und - Grundsätze) bekommt auch das Nummerierungssysteme der Schriften eine neue Ordnung. So erhält in der Regel jede Publikation des „Vorschriften und Regelwerks der DGUV“ eine eigene, in der Regel sechsstellige Kennzahl (nur die Unfallverhütungsvorschriften erhalten ein- bzw. zweistellige Zahlen).

Auch für die Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ ändert sich die Nummerierung.

So wird aus der BGV A3 die für die Unternehmen, deren Mitarbeiter bei einer der gewerblichen Berufsgenossenschaften versichert sind, anzuwenden ist, die DGUV Vorschrift 3.

Für Betriebe, deren Mitarbeiter bei einem der öffentlichen Unfallversicherungsträger versichert sind, ist nun die DGUV Vorschrift 4 umzusetzen, das Pendant zur vormaligen GUV- V A3.


Inhaltlich ergeben sich sowohl für den Paragraphentext als auch für die konkretisierenden Durchführungsanweisungen keine Änderungen.


Was sind nun die Gründe und Ziele für Prüfung elektrische Geräte, Anlagen und Betriebsmittel ?


Wie einleitend bereits erläutert, ist die Prüfung elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel gesetzlich verpflichtend geregelt. Aber viel mehr sind es Gründe wie Vermeidung von Arbeitsunfällen, Verantwortung und Wertschätzung für Mitarbeiter und Kollegen, Image und Präsentation des Unternehmens, welche Unternehmer und Ihre Führungskräfte dazu veranlassen, gerade solche, vermeintlich nebensächlichen Aufgaben mit hoher Qualität ausführen zu lassen.

Wie einleitend bereits erläutert, ist die Prüfung elektrischer Geräte, Anlagen und Betriebsmittel gesetzlich verpflichtend geregelt. Aber viel mehr sind es Gründe wie Vermeidung von Arbeitsunfällen, Verantwortung und Wertschätzung für Mitarbeiter und Kollegen, Image und Präsentation des Unternehmens, welche Unternehmer und Ihre Führungskräfte dazu veranlassen, gerade solche, vermeintlich nebensächlichen Aufgaben mit hoher Qualität ausführen zu lassen.

Visuell erkennbar durch Prüfplaketten an Geräten, Anlagen und Betriebsmitteln, Ergänzt durch gerichtsfähige Prüfprotokolle tragen diese Prüfungen bei zum „guten Ruf der Firma“.


Wie erfolgt die Durchführung der Prüfungen ?


Im Rahmen eines vereinbarten Termins, in der Regel findet dieser bereits in Ihren Räumlichkeiten statt, wird die Durchführung der Prüfungen mit unseren Mitarbeitern abgestimmt.

Vorrangig werden hier betriebsinterne Abläufe, Arbeitszeiten und Betriebsruhezeiten betrachtet, um bei der Durchführung der Arbeiten den Betriebsablauf möglichst wenig zu stören.

Auch Möglichkeiten einer „Zentralen Prüfstelle“ werden geprüft.

Diese Betrachtungen dienen der ganzheitlichen Kostenminimierung.

Nach Erstellung eines Terminplanes erfolgt die:


  • Prüfung ortsveränderlicher Geräte
    Diese Prüfung umfasst alle handgeführten elektrischen Geräte, sowie Geräte mit „Stecker- Anschluss“

  • Prüfung elektrischer Anlagen
    Im Volksmund auch oftmals „ortsfest“ genannt, bei welchen es sich um die gesamte Elektro- Installation handelt.


Unterschieden wird hier, da die Prüfintervalle bereits im Vorfeld unterschiedlich betrachtet werden.

Im Rahmen der Prüfung erhalten alle Geräte, Anlagen und Betriebsmittel eine Prüfplakette mit dem Datum der Prüfung. Darüber hinaus werden defekte Geräte aussortiert oder freigeschaltet. In Absprache mit dem Auftraggeber erfolgt anschließend eine Instandsetzung oder die Außerbetriebnahme/Entsorgung.

Listen und Messprotokolle runden die Prüfungen ab und bilden die gerichtsfähige Dokumentation.


...und was kommt dann ?


Im Anschluss stehen Ihnen unsere Mitarbeiter gerne zur Auswertung der Prüfungen zur Verfügung.

  • Wir helfen Ihnen bei der Erstellung der Gefährdungsbeurteilungen.
  • Geben Ihnen, auf Grund der Meßergebnisse gerne Empfehlungen für wiederkehrende Prüfintervalle.
  • Erstellen Gerätelisten auf Basis unterschiedlichster Vorgaben wie Inventurlisten, Kostenstellen- oder Gebäudezuordnungen.
  • Vergeben für wiederkehrende Prüfungen Barcodes an Hand derer die Vollständigkeit wiederkehrender Prüfungen und Zuordnung zu Abteilungen oder Kostenstellen verfolgt werden kann.
  • Komplettieren und aktualisieren Ihre Gebäudedokumentation unter anderem durch Überarbeitung von Grundriss- und Stromlaufplänen
  • Beraten Sie zu Themen der Modernisierung und Energieeinsparung Ihrer Elektroinstallation, wenn diese veraltet oder störanfällig geworden ist.
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